Film
14· Seline Baumgartner
"Der Nase nach"
  
Geführt von einer schwarzen Hundeschnauze wird das Quartier erkundet.
Der Nase nach, an Häuserwänden entlang zum magischen Anziehungspunkt…
Den Abfallsäcken. Gezeigt wird die Wahrnehmung, das Sehen des Hundes.
Der Hund sieht hauptsächlich durch die Nase und das Gehör. Das
heisst, das Sehvermögen des Hundes ist beschränkt und es ist
immer noch umstritten wie und ob ein Hund Farben sehen kann. Aus diesem
Grund habe ich die Farben reduziert. (bis auf den dramaturgischen Höhepunkt,
das Auspacken einer Dose) Der Ton besteht hauptsächlich aus Geräuschen,
welche von der Schnauze erzeugt werden. Die Nase als zentrales Element
im Bild, verweist auf das wirkliche Sehen des Hundes. Es werden hauptsächlich
Standbilder verwendet, welche in langen Überblendungen ineinander
übergehen. Zwischendurch sind "slow motion" Sequenzen geschnitten,
so dass oft zwischen einer schlechten "slow motion" Sequenz
und kurzen überblendeten Standbildern nicht unterschieden werden
kann. Dadurch entsteht ein Spiel, von wechselnden Geschwindigkeiten, welche
die Aufmerksamkeit und Aufregung des Hundes wiederspiegeln. Gleich wie
die Bilder ist auch der Ton bearbeitet. Die Endsequenz zeigt das Heben
des Hundekopfes und somit die Sicht von der Kanzleistrasse Richtung Standort.
(das Aufwachen aus der Hundewelt)
  
Credits
Spot
Kanzleistrasse
Video
Seline
Baumgartner
Hund
Dani,
schwarzer spanischer Strassenmischling
CV Seline Baumgartner
Geboren:
22.9.1980 Ausbildungen: Lehre als Restaurationsvergolderin/ Vorkurs Hochschule
für Gestaltung und Kunst Zürich/ Studium Bildende Kunst HGKZ
bis Sommer 2005 Ausstelllungen: Videofestival "blindspot" Hamburg
2005 Kunspanorama kju Luzern 2005 "voici/ parc là" mit
Niels Vije im Alter Botanischer Garten Zürich 2004 Plattformelf Zürich
2004 Garage Zürich 2004 Videoex Zürich HGKZ/ Kunstklasse 2003
HGKZ Zürich 2003 HGKZ Zürich 2000
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